Fraser Island is the true paradise. Ernsthaft, diese Insel kommt dem Paradies verdammt nahe.
Warum ich gestern nichts geschrieben habe? Nun, ein fester Bestandteil des Paradieses ist, dass man unerreichbar ist. Vodafone, Internet, Telefon-Netz – alles Fremdwoerter. Und wisst ihr was? Es tut verdammt gut einfach mal auf sein Handy zu schauen und festzustellen: “ey, du kannst nichts daran aendern. geniess es.”
Samstag morgen ging es los, im roten Ralley-Bus mit Billie unserem Tour-Guide und insgesamt waren wir zu 9. Der Reise im Ralley-Bus bedeutete Abenteuer inklusive: Man wurde nicht nur wie bei einer klassischen Ralley von Anfang an durchgeschuettelt, nein, wir hatten auch special-effects alà Reifenplatzer auf der Autobahn. Billie, der nebenbei auch die Trucks fuer etliche Motorrennen hier in Australien bewegt, hat natuerlich kompetent reagiert und seinen Chef alamiert. Mit einer guten Stunde Verspaetung, einem neuen Reifen und immer groesserem Hunger ging’s dann weiter.
Highlights auf der Tour waren: 75miles strand-highway; red canyon direkt am strand; Delfine, die uns neben der Faehre nach Fraser Island begleiteten; Elie Creek, wunderschoener Suesswasser Fluss zum durch-wandern; Schiffswrack am Strand welches die Japaner wortwoertlich in-den-Sand-gesetzt haben. Ankunft im 4 Sterne Hostel rundete dann den ersten Abendteuer Tag ab.
Der zweite Tag fuehrte uns in den weltweit einzigen trockenen Regenwald im Herzen von Fraser Island. Da die Insel allein aus Sand besteht und letztlich auch mehr Sand beherbergt als die Sahara, muessen die Pflanzen hier von relativ wenigen Naehrstoffen leben. Und dabei machen sie einen ziemlich guten Job. Bevor die Heimreise losging, besuchten wir noch Lake Birrabeen – dem Inbegriff vom Paradies. Weisser Sandstrand, tuerkiser Suesswassersee und eine Stille die man sich nicht vorstellen kann. Die Stille ist vermutlich mein ganz-persoenliches Highlight, weil sie so natuerlich, so selten ist. Irgendwann werd ich mal meditieren ausprobieren
Liebe Freunde, Fraser Island ist ein Besuch wert, so viele Eindruecke die gar nicht in einen Blogpost passen. Ich hoffe bald meinen eigenen Mac mit Internet verwoehnen zu koennen, denn dann gibts auch wieder Foto’s und die ordentlichen deutschen Umlaute (im Moment kann ich nur mit å, ø und æ dienen
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